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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - Kognitive EloKa (all genders) (Wachtberg, DE, 53343) @ Fraunhofer-Gesellschaft

Wachtberg, North Rhine-Westphalia, DEOnsiteTemporary
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About this role

Das Fraunhofer FHR in Wachtberg bei Bonn ist Teil der großen Fraunhofer-Gesellschaft und eines der führenden und größten europäischen Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Hochfrequenzphysik und Radartechnik mit u.a. einem der weltweit leistungsfähigsten Weltraumbeobachtungsradare. Das Institut ist hervorragend innerhalb der internationalen Forschungslandschaft vernetzt und bearbeitet zahlreiche multinationale Forschungsprojekte mit akademischen und industriellen Partnern. Es untersucht Konzepte, Methoden und Systeme für elektromagnetische Sensoren, insbesondere im Bereich der Radartechnik und der Radiometrie.

Der Bereich „Multifunktionale Hochfrequenz- und Radarsysteme“ (MFR) umfasst die Erforschung und Implementierung moderner Hochfrequenzsensoren für militärische Radar-, Aufklärungs- und Kommunikationsanwendungen. In den vier Abteilungen des Bereichs werden Front- und Backendlösungen entwickelt, Signalverarbeitungs- und KI-Verfahren entworfen, sowie komplette Experimentalsysteme realisiert. Der Bereich stellt zudem Beratungs- und Beurteilungsfähigkeiten für den öffentlichen Auftraggeber und Kunden aus der wehrtechnischen Industrie bereit.

Die Abteilung „Kognitive Verfahren“ befasst sich mit Forschungsthemen an der Schnittstelle zwischen Informationsverarbeitung und Hochfrequenzsensorik. Sie entwickelt maschinelle Lernverfahren sowie Methoden der künstlichen Intelligenz für die optimale Anpassung eines Radar- oder Hochfrequenzsystems an die Umgebung und einen weitgehend autonomen Betrieb. Dabei ist die Evaluierung und Anwendung entsprechender Lösungsansätze mittels experimenteller Demonstratoren von großer Bedeutung. Die Gruppe „Passive Sensorik & elektronische Gegenmaßnahmen“ arbeitet an anwendungsorientierten Verfahren der elektromagnetischen Kampfführung (EloKa).

Analoge und digitale Signalverarbeitung zur Detektion, Analyse und Beschreibung von Radaremissionen sowie intelligente Stör- und Täuschverfahren als elementarer Bestandteil der elektronischen Gegenmaßnahmen werden untersucht. In beiden Gebieten werden auch Anwendungsmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen betrachtet. Neben theoretischen Untersuchungen und Simulationen erfolgt auch die Planung, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Experimenten mit modernsten Messgeräten und Experimentalsystemen.

Als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich kognitive EloKa wirken Sie an der Erforschung und Entwicklung innovativer Stör- und Täuschverfahren für moderne RF-Systeme mit. Was Sie bei uns tun Theoretische und experimentelle Untersuchung von elektromagnetischen Stör- und Täuschverfahren gegen Radar sowie die Signalaufklärung gegen RF-Systeme unter Einsatz aktuellster Hardware Erforschung von alternativen Technologien und Entwicklung von Verfahren zur Anwendung in Systemen der kognitiven elektromagnetischen Kampfführung (EloKa) Planung und Umsetzung einer experimentellen Verifikation und Aufstellen von Systembewertungskriterien Mitarbeit und fachliche Leitung in Projekten der multifunktionellen RF-Sensorik und EloKa des öffentlichen Auftraggebers oder von Industriepartnern inkl. aller Projektarbeiten, sowie Unterstützung in der Projektakquise, bei Projektanträgen und der Kundenbetreuung Dokumentation der Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Veröffentlichung auf nationaler und internationaler Ebene.

Was Sie mitbringen

Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Physik, Mathematik, Informatik oder eines vergleichbaren Fachgebiets Erfahrung im Bereich der elektromagnetischen Kampfführung (Electronic Warfare), insbesondere mit Bezug zu Radar- oder Kommunikationssystemen wünschenswert Erste praktische Erfahrung mit Machine-Learning-Verfahren Gute Programmierkenntnisse in Python, Kenntnisse in MATLAB wünschenswert Ausgeprägte analytische Fähigkeiten, systematisches und konzeptionelles Denken sowie Freude an komplexen technischen Fragestellungen Selbstständige, zielorientierte Arbeitsweise mit ausgeprägter Hands-on-Mentalität und hoher Eigenmotivation Gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Was Sie erwarten können Offenes und kollegiales Arbeitsumfeld in einer professionellen Forschungseinrichtung, ausgestattet mit modernster Technik Anspruchsvolle FuE-Vorhaben in vielseitigen Projekten mit hohem Praxisbezug Gestaltungsspielraum für innovative Ideen innerhalb des eigenen Forschungsgebiets sowie Förderung von Publikationen zum Aufbau von Reputation und Sichtbarkeit in Wissenschaft und Wirtschaft Regelmäßiger Austausch und Kontakt zu Fachkolleg*innen und renommierten, inter-/nationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie Überdurchschnittliche, geförderte Weiterbildungskultur mit vielfältigem Angebot zur persönlichen Entwicklung z.B. durch Teilnahme an Kongressen, Workshops und Seminaren, internen Förderprogrammen u.v.m.

Zusätzliche leistungs- und erfolgsabhängige variable Vergütungsbestandteile Flexible Arbeitszeiten für eine gute Work-Life-Balance zur Vereinbarung von Familie und Beruf (39-Stunden-Woche, Gleitzeitsystem, Brückentagsregelung, Möglichkeit zum mobilen Arbeiten) Betriebliche Altersvorsorge (VBL) und einen Zuschuss zum Deutschlandticket Kantine und nahegelegene Einkaufsmöglichkeiten Familienfreundliche Kultur, Mit-Kind-Büro, Unterstützung durch externen Dienstleister bei der Notfallbetreuung für Kinder und Angehörige Wir wertschätzen und fördern die Vielfalt der Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung sowie sexueller Orientierung und Identität.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Die Stelle kann auch in Teilzeit besetzt werden.

Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich jetzt online mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen! Für Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Herr Dietmar Matthes Tel: + 49 228 60882 2674 E-Mail: [email protected] Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR www.fhr.fraunhofer.de Kennziffer: 85668 Bewerbungsfrist:

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